Mode von Avelon

von  13. April 2012

Designer Erik Frenken versteht sein Handwerk: Er studierte nicht nur an der Royal Academy of Art in Den Haag Modedesign, nahm nicht nur am renommierten St. Martins College an der Masterclass teil, arbeitet nicht nur für Alberta Ferretti sondern leitet auch vier Jahre lang als Head Designer die Women’s Wear Designabteilung bei Viktor & Rolf. Dann wechselte er zum beinahe Bankrottlabel Avelon und hauchte ihm neues Leben ein. Dabei gehörte Avelon ursprünglich dem Denim Label Blue Blood an. Mit Hilfe von Investoren übernahm Frenken nach zwei Jahren Aufbauarbeit das Label und machte Avelon zu etwas eigenem.

Herbst Winter 2012: Schwarz ist die Lieblingsfarbe des Designers

Das Label bewegt sich zwischen High Fashion und Street Style. Mal zeigt es Jeans mal Seidenkleider, vermischt verschiedene Einflüsse zu etwas Neuem und äußerst Tragbarem. Wichtig ist Frenken scheinbar komfortable Tragbarkeit, die mit innovativen und ausgeklügelten Details versehen ist. So wie die Jeans, die auf der eine Seite Schwarz und auf der anderen Seite weiß sind – übrigens ein Verkaufsschlager des Hauses – oder ein Seidenkleid, das sich mithilfe eines Reißverschlusses im Rückenteil in ein Top verwandeln kann.

Frühling Sommer 2012: Farbe auf den Punkt gebracht

Avelon zeichnet sich durch diesen unwiderstehlichen Mix aus Materialien und Schnitten aus, die das Label simpel und doch komplex erscheinen lassen. Seide, Jersey, grober Strick und Leder mischen sich in weiten Tops und engen Röcken zu einem alltagstauglichen Style der über jeden Trend erhaben zu sein scheint. Die Lieblingsfarbe des Designers Schwarz domminiert dabei die Kollektionen. Nur ab und an kommen Farben ins Spiel. Doch wenn sie es tun, sind sie immer auf den Punkt. Eric Frenken versteht eben sein Handwerk.