Die Designs von Hanna Pordzik

von  30. Mai 2012

Schmuck ist heutzutage nicht mehr nur ein Symbol des Habens oder Nicht-Habens, sondern vielmehr individuelles Statement und geliebtes Kunstobjekt. Insbesondere Letzteres trifft auf die Kreationen von Hanna Pordzik voll und ganz zu, die mit ihren skulptural geformten Kettenanhängern, puristischen Ohrringen und feingliedrigen Armbändern Maßstäbe in Sachen Kunstfertigkeit setzt.

Die Kette “Polly” präsentiert sich im cleanen Look mit mehreckiger Form

Die Berliner Schmuckdesignerin lässt sich offensichtlich auch von ihrem zweiten Standbein, dem Produktdesign, inspirieren – die kubischen und mehreckigen Formen haben manchmal fast schon architektonische und plastische Charakterzüge. Hanna Pordzik liebt es, organische mit anorganischen Materialien zu kombinieren und beiden damit zu einer ganze neuen Wertigkeit zu verhelfen und sie in einen unkonventionellen Kontext zu setzen. Mineralsteine, wie das metallisch glänzende „Katzengold“ Pyrit, werden in ihrer natürlichen Pentagondodekaeder-Form einfach an einer silbernen Venezianer-Kette aufgehängt und wirken dadurch nahezu gebändigt und bilden ein harmonisches Zusammenspiel beider Materialien.

In 10 verschiedenen Farben erhältlich: “Origami Dove” mit vergoldeter Kette

Wer es verspielter mag, dem dürften die Würfel-Anhänger aus robustem Kunstharz besonders gut gefallen, in denen zarte Origami-Figuren und winzige Wollknäuel wie in Raum und Zeit eingefroren zu sein scheinen. Die dreidimensionale Optik dieser kleinen Kunstobjekte macht sie zu zauberhaften Schmuckstücken mit verträumter Attitüde, die man wie seinen Augapfel hüten möchte.

Jedes Stück ein Unikat aus der Natur – der Anhänger “Pyrit Cube” mit silberner Kette

Hanna Pordzik legt bei ihren Kreationen größten Wert auf höchste Qualität und sieht ihr Werk als interdisziplinäre Kunstform, die alltägliche Materialien wie Stein, Holz oder Papier mit feinen Edelmetallen kombiniert. Diese gleichzeitig cleane und extravagante Ästhetik findet sich auch in der silbernen Ohrring-Halskette-Kombination wieder, die verschiedene Tragemöglichkeiten bietet. Trotz seiner eher dezenten Optik, hinterlässt auch das „Remember Me“-Armband einen besonderen Eindruck. Seine venezianische Kettengliederung ist mit einem fixierten Knoten versehen, der an den altmodischen Brauch erinnert, das eigene Stofftaschentuch zu verknoten, um etwas Wichtiges ja nicht zu vergessen. Und da schließt sich wieder der für Hanna Pordzik typische Kreis: Die Kunst, Vertrautes mit Neuartigem in Einklang zu bringen, die diese talentierte Schmuckdesignerin so einzigartig macht.

Wer jetzt auch Lust bekommen hat, Hanna Pordziks Kreationen genauer zu begutachten oder sich das ein oder andere Schmuckstück selbst zuzulegen, der sollte am besten ihrer Facebook-Seite oder dem offiziellen Onlineshop einen ausführlichen Besuch abstatten. Es lohnt sich definitiv!

(Photos: lesmads.de, hannapordzikberlin.bigcartel.com)